Freitag, 28. August 2009

Der Dalai Lama und die Nahrung

Nachdenklich machender Kalendereintrag vom 24. August 2009 meines französischen Abreisskalenders, frei übersetzt:

"Jeden Tag, bis zum Tod, essen und trinken wir um unseren Körper zu versorgen. Ich bin über 60 Jahre alt. Während dieser sechs Jahrzehnte, wie viel Kilo an Nahrung habe ich aufgenommen, welche Mengen an Fleisch habe ich verzehrt? Wie viele Leben hat meine eigene Existenz gekostet? Es wäre vielleicht besser gewesen, als Tier geboren zu werden, als Insekt zum Beispiel, um weniger Leid an anderen Lebewesen anzurichten.

Mhmh.
Und dazu dann all das Leid das man durch das ganze Gekaufe und Konsumiere von Produkten anrichtet, dessen Herkunft man gar nicht bedenkt...und trotzdem versuche ich nicht auf Käfer zu treten!








Ach ja, ein paar dröge aber dann doch zum Nachdenken anschubsende Fakten:

"Laut Berechnungen von Agrarexperten reichten die heutigen Produktionskapazitäten eigentlich aus, um neun Milliarden Menschen zu ernähren. Allerdings müssten dann die Tische der Welt anders gedeckt werden - mit einer sehr fleischarmen Kost. Lebte stattdessen jeder Mensch auf dem Konsumniveau eines Europäers, wären drei Planeten nötig, um den Lebensmittelbedarf aller zu decken.

Fleisch ist teuer und aufwendig zu erzeugen. Schon heute werden etwa 40 Prozent der globalen Getreideernte an Vieh verfüttert. Nur verwerten Tiere das Futter ineffizient. Ein Rind braucht etwa sieben Kilogramm Getreide, um ein Kilogramm Fleisch anzusetzen. Eine Tonne Protein aus Erbsen zu gewinnen, kostet einen Landwirt 1,3 Hektar Land und 185Kubikmeter Wasser.

Um die gleiche Menge Eiweiß aus Schweinefleisch zu gewinnen, braucht es einen wesentlich höheren Einsatz: Es müssten 125 Schweine mit etwa 50 Tonnen Pflanzen gefüttert werden, die 11421 Kubikmeter Wasser verbrauchten und auf 12,4 Hektar Land angebaut werden müssten."

Quelle:
Ich GLAUBE, es ist aus der brandeins.