Samstag, 12. März 2011

Wir häkeln uns eine kokonisierte Welt

Aus aktuellem Anlass schlage ich vor, der Zukunft mit kuscheligem Handwerk zu begegnen. Aus bunter Wolle schützende Hüllen häkeln die zumindest das grausige Grauen farbenfroh überschimmern...

Knit The City

Albern? Vielleicht. Aber im Moment brechen Atomkraftwerke und Erdplatten auseinander, Millionen Leben werden niemals werden wie zuvor und wir realisieren, dass wir zu weit gegangen sind. Ununterbrochenes Nachrichten gucken und debattieren lenkt uns ab aber das Gefühl, von nun an nicht mehr steuern zu können sondern nur noch mit zu schwimmen, wird sich verhärten.
Es darf uns aber nicht verkrusten, denke ich.
Darum weiche bunte Wolle. Oder was auch immer.
Und so lange es noch geht, das Leben da draussen geniessen und unseren wunderschönen Planeten mit Liebe und Nachsicht behandeln.
Nie nie nie verkrusten und verhärten!!

Mittwoch, 9. März 2011

Tote Trauben

Mir kommt es vor, als würde ich öfters mit Erstaunen gefragt ob ich "doch" Rosinen mag als andere.
Meist von denen, die auch ungläubig fragen, ob ich als Vegetarierin auch keine Wurst esse.
Vielleicht bilde ich mir diese Korrelation nur ein, vielleicht erkläre ich sie mir aber auch so:
Vegetarierin = keine toten Tiere = keine toten Trauben.
Ist wohl wirklich etwas weit her geholt.
Aber ich werde das jedes Jahr von der gleichen Person gefragt, die mir zuliebe Oster-Brioches ohne Rosinen gebacken hat. Das finde ich süß von ihr und etwas doof für mich, denn ich liiiiiiebe Rosinen!